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Die optiLAN-Garantie

Durch eine moderne automatische Fertigung sowie laufende elektrische und optische Qualitätsprüfungen ist ein optimales Produktionsergebnis aller aufeinander abgestimmten Komponenten möglich. Alle Produkte sind so konstruiert, dass sie in der Anwendung robust und montagefreundlich sind und somit einfach und zeitsparend eingesetzt werden können. Aber erst durch diese Handhabung werden die zugesicherten Werte eines Gesamtsystems erreicht. Bei fachgerechter Installation durch systemgeschulte Fachinstallationsunternehmen wird deshalb eine 25-jährige Garantie auf die Gesamtanlage gewährt. Somit wird ein hoher Investitionsschutz gewährleistet.

Die optiLAN-Garantieerklärung

Für alle von TKM gefertigten passiven Komponenten und verwendeten bzw. empfohlenen Installationskabel wird eine Funktionsgarantie von 25 Jahren gegeben.

Die Funktionsgarantie beinhaltet bei Tertiärverkabelung:

  • Category-Eigenschaften gemäß EN 50172 bzw. ISO/IEC 11801
  • Die von den Herstellern der Buchsen und Stecker im Verschleißbereich ausgeprüften Steckzyklen
  • Die Kontakteigenschaften der Schneid-Klemm-Verbindungen
  • Streckeneigenschaften („Link-Performance“) gemäß der oben genannten Norm für den Tertiärbereich (Kupferkabel werden von TKM freigegeben.)

Bei Sekundär- und Primärverkabelung:

  • Die Streckeneigenschaften für den Sekundär- und Primärbereich (Lichtwellenleiterkabel) werden durch die zugesicherten Eigenschaften der Kabel und der Komponentenhersteller gewährleistet.
  • Durch eine nachvollziehbare und abgesicherte Meßdokumentation wird jede einzelne Faser gemessen und protokolliert dem Kunden zur Verfügung gestellt. Voraussetzung für die optiLAN-Garantie ist die fachgerechte Installation (durch nachweislich geschulte Fachkräfte) gemäß den TKM-Montageanweisungen sowie der aktuellen optiLAN-Richtlinie.

Investitionsschutz zum Nutzen der Kunden:

Mit dem Verkabelungssystem optiLAN erhalten Kunden über einen langen Zeitraum einen Investitionsschutz für ihre Netze. Hierdurch wird gewährleistet, dass sich die stetig wachsenden Datenraten und die damit wachsende Übertragungsrate durch die vorhandene Netzstrukturen für einen Zeitraum von 25 Jahren abgedeckt werden kann. Bereits heute sind 1-Gigabit-Ethernet (1GbE) keine Seltenheit. Neue, heute im Bau befindliche Netzstrukturen müssen 10GbE verkraften können und weitergehende Überlegungen im IEEE streben sogar schon 40GbE bzw. 100GbE an.

Diesen Überlegungen und Trends Rechnung tragend hat TKM bereits im Jahr 1994 das sogenannte optiLAN-Verkabelungskonzept am Markt eingeführt. Was damals entsprechend der jeweils aktuellen Normung der Klassen D (Category 5, 5e) und E (Category 6 de) entsprach und heute als Forderung dem Normentwurf der Klasse EA (Category 6A) und F (Category 7) entspricht, wird in Zukunft für die Klassen FA (Category 7, 8) und darüber hinaus möglich sein.

Das optiLAN-Konzept:

  • optimales Preis-Leistungs-Verhältnis
  • passive, geschirmte „Category“-Komponenten
  • technisch ausgereifte Produkte
  • internationale Standards: EN 50173, ISO/IEC 11801

Mit diesem Konzept, auf der Basis einer strukturierten, universellen Verkabelung gemäß der zurzeit gültigen Normen und/oder Normentwürfen, werden Daten- und Kommunikationsnetze durch den Einsatz technisch ausgereifter, passiver und geschirmter Category-Produkte zukunftssicher, d.h. mit einem hohen Investitionsschutz – zu einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis gestaltet.

Tertiärverkabelung (Kupferkabel):

Die von TKM entwickelten hochgeschirmten, montagefreundlichen RJ45-Komponenten erfüllen die Anforderungen der EN 50173, ISO/IEC 11801 sowie alle Werte der EIA/TIA 568 und gehen oftmals mit Leistungsreserven darüber hinaus. Bei Verwendung von Normbegriffen und Werten, die einen Entwurfszustand darstellen, werden die von TKM verwendeten Produkte zumindest in den gültigen Datenblättern gekennzeichnet. In Verbindung mit hochwertigen Datenkabeln (z. B. TKM DK10, 1000 MHz) können bereits heute 10GbE-Übertragungen garantiert werden.

Sekundär- und Primärverkabelung (Lichtwellenleiterkabel):

Alle Komponenten entsprechen dem heutigen Stand der Technik. Die verwendeten LWL-Steckerkomponenten und LWL-Kabel verschiedener Markenhersteller sind optimal aufeinander abgestimmt, sodass die in der DIN EN 50173 geforderten Maximallängen mit Systemreserven eingehalten werden können.